Das Internet als interaktives Werbemedium. Banner als Werbebotschaft im Internet. Leitfaden für Bannerwerbung von M. Zimmer, Berlin
 





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Animierte Banner



HTML-Banner



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Bannerwerbung


Im Internet wird unter anderem mit so genannten Werbebannern Werbung betrieben. Bei der Bannerwerbung werden grafische Elemente (Bannern) verwendet um eine Werbebotschaft anzuzeigen, die mit dem Verbraucher auf unterschiedliche Art kommuniziert. Die Werbung wird in die Webseite eingebettet und zwar als Grafik- oder Flashdatei, in der Regel im GIF- oder SWF-Format.

Es haben sich mehrere standardisierten Bannergrößen in der Werbeindustrie durchgesetzt – das Format 468 × 60 Pixel kommt am häufigsten vor. Als Hyperlink verweisen somit die Banner auf die Internetseite des Werbenden. Meist werden die Banner in die Webseite integriert, einige können sich aber auch für kurze Zeit über die ganze Internetseite ausbreiten (beispielsweise „Powerlayer“). Der Erfolg bei der Bannerwerbung wird in "Adimpressions" (Anzahl der Abrufen von Werbemitteln) und "AdClicks" (Anzahl der Klicks auf ein Werbemittel) ausgedrückt.

 

Anfänglich waren die Banner als Zusatz zu den gedruckten Anzeigen, die ihre Werbewirkung über das Motiv erzielten, gedacht. Es ging darum die Werbeinformationen an bestmöglicher Stelle des Bildschirms zu positionieren. Mit der Zeit war man in der Lage die Banner zu animieren, sie sich also bewegen zu lassen. Auf einmal flackerte, zappelte und blinkte es überall auf den Internetseiten...

Red.14.08 / Cf. M. Zimmer, Berlin

 

Der Anforderung des Internets als interaktives Werbemedium konnten die Banner noch nicht entsprechen. Also entstanden in der Folge interaktive Banner mit Auswahlbuttons und Schaltmöglichkeiten für den Besucher. Entweder konnte direkt im Banner, sprich im Werbemittel interagiert werden oder auf einer anderen Internetseite. Zunächst ermöglichten die integrierten Schaltflächen nur das Ausblenden der Banner. Später führten Links auf der gerade aufgerufenen Seite zu weiteren Seiten oder zu anderen Internetressourcen und zu „Pull-Down-Menüs“. Diese Menüs, die ebenfalls Link-Funktion besitzen, eröffnen beispielsweise die Möglichkeit aus einer angebotenen Liste Informationen auszuwählen.

Der Besucher wird maschinell auf die Seite des Werbenden im Internet geleitet sobald er das Banner anklickt. Die Anzahl der Einblendungen des Banners bei Besuchern des werbenden Unternehmens ("TKP", "TAI" beziehungsweise "CPM-Modell") oder die Anzahl der Klicks von Besuchern auf das angebrachte Banner („Cost-per-Click“ / „CpC-Modell“) entsprechen dem Verdienst des Betreibers der Internetseite. In der Medienplanung gibt es eine Kennzahl die als der Tausend-Kontakt-Preis (TKP) auch „Tausend Ad Impressions“ (TAI) oder „Cost-per-Mille“ (CPM) bezeichnet wird. Er beschreibt die Höhe des Geldbetrages, die bei einer Werbeaktion notwendig ist, um ein Tausend Menschen einer Zielgruppe per "Sichtkontakt" anzusprechen.
Bei anderen Werbearten sind erst bestimmte Aktionen, die durch die Umleitung getätigt wurden, Voraussetzung damit der Betreiber daran verdient beispielsweise eine Warenbestellung in einem Online-Shop (genannt „Cost-per-Order“) oder die Benutzeranmeldung auf einer Internetseite ( genannt „Cost-per-Lead“).


 

 


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Leitfaden für Bannerwerbung. Banner als Werbebotschaft im Internet.  Berlin, Zimmer M. CfB.red.